Unterbringung

 

Hier sehen Sie, wie meine Meerschweinchen untergebracht sind:

  

Die neue Stallanlage wurde im Sommer 2014 von meinen Meerschweinchen bezogen.

Die Ställe bestehen aus lasierten Tischlerplatten, die mit PVC (Linoleum) ausgelegt wurden. Die Ränder wurden mit Silikon verdichtet. So lässt sich jeder Stall gut säubern. Vorne haben wir 5mm dicke Plexiglasscheiben, die in U-Profilen stecken und sich somit zum Säubern des Geheges herausnehmen lassen. Zur Stabilität der Plexiglasscheiben ist noch eine U-Profil-Leiste oben auf das Plexiglas geklebt.

In diesen Ställen kann man die Tiere gut beobachten und auch herausnehmen bzw. füttern. Keine Angst, die Meerschweinchen springen nicht über die 20 cm hohen Plexiglasplatten drüber. Als Halterung für die Trinkflaschen haben wir Fahradflaschenhalter angebracht. In der Praxis haben sich die Ställe gut bewährt und sind leicht zu reinigen.

 

Hier ein Stall für meine Urlaubsgäste als Tipp zum Selbstbau:

 

Der Stall ist optisch ansprechend, schön groß, so dass die Meeris auch mal richtig rumrennen können und kann in Farbe und Größe individuell an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden. Natürlich könnte man auch noch eine zweite Ebene einbauen, diese sollte sich für die bessere Reinigung komplett herausnehmen lassen.

 

Wer bauen lassen möchte, kann das hier machen lassen, außerdem gibt es hier ganz tolle Inneneinrichtungen für die Ställe zu kaufen:

www.nagerimmobilien-hamburg.de

 

So bitte nicht:

 

Dieser Käfig ist selbst für Hamster viel zu klein. Und für Meerschweinchen absolut ungeeignet, da er sich ausschließlich von oben öffnen lässt, was die Tiere immer zur Flucht animiert, da von oben Feinde wie Greifvögel kommen. Außerdem ist der Schall in so einem geschlossenen Käfig absolut ungünstig, ebenso wie im Aquarium.

 

Vielleicht für die Innenhaltung von Chincillas geeignet. Aber auf keinen Fall für Meerschweinchen, da diese die steilen Rampen niemals hochlaufen. Für die Außenhaltung auch völlig ungeeignet, da nicht wettergeschützt.

 

Dieser viel zu kleine Käfig hat vorne viel zu kleine Türen. Da könnte man lediglich ein Stück Möhre in den Käfig schmeißen, aber kein Tier herausnehmen. Das müsste man wieder von oben machen, was die Tiere zur Flucht animiert.

 

Dieser Außenstall sieht zwar sehr gut und groß aus, ist aber auch nicht für die Haltung von Meerschweinchen geeignet. Wieder sind die Rampen zu steil, niemals würde ein Meerschwein diese Rampen benutzen. Der Stall ist unten offen, so dass er auf Steine gestellt werden müsste, damit sich keine Füchse durchbuddeln (Füchse können sich leicht durch Rasen buddeln). Die Reinigung ist durch die kleine Tür schwer, die Schublade ist nicht hoch genug, das Einstreu mit Heu- und Strohresten würde gegen die Stallwand geschoben. Man kommt sehr schlecht an die Tiere heran und der obere Bereich ist einfach viel zu klein. Solche Ställe sind auch sehr preisgünstig gebaut, so dass sie meistens nach ein paar Jahren auseinanderfallen.

 

Bei diesem Stall das selbe:

 

Angeblich wurde der Stall in Zusammenarbeit mit der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz entworfen. Ein Armutszeugnis für die Tierärztliche Vereinigung, wenn es denn stimmt. Denn wie gesagt, niemals würden Meerschweichen diese steilen Rampen laufen. Und wenn sie denn runter kämen, wie kommt man an die Meerschweinchen heran wenn sie nicht wieder hoch kommen? Man muss sich dabei fast auf die Erde legen und halb in den Stall unten kriechen. Denn Meerschweinchen springen dem Menschen nicht freiwillig in die Arme. Sie werden versuchen auszuweichen, wenn man sie nehmen möchte. Und wieder ist die Schublade zu schmal, beladen mit Einstreu, Heuresten und evtl. Stroh würde man sie niemals herausgezogen bekommen. Wenn man davon ausgeht, dass die Meerschweinchen die steilen Rampen nicht laufen und dadurch permanent oben sitzen, ist das Haus zu klein, zu dunkel. 

Dieser Stall kostet 200 Euro zuzüglich 30 Euro Versand.

Geld, das man in einen zweckmäßigeren Stall anlegen sollte.

 

 

Im Winter sitzen Meerschweinchen eng aneinandergekuschelt im Stall. Kein Tier würde einzeln in einer Buchte sitzen, nur gemeinsam können sie sich wärmen. Warum gibt es hier also so viele Kammern?

 

Dieser Käfig weist die Maße von 1,20 m x 0,50 m auf, ist aber trotzdem ungeeignet, da die Klappe vorne wieder viel zu klein ist. Man kommt nicht einmal an die Tiere heran, da der Arm zu kurz ist. Außerdem ist so ein Käfig nicht schön anzusehen.

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